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Neu im IGeL-Monitor: Film zur Glaukom-Früherkennung

er IGeL-Monitor stellt heute einen Film online, der über eine der häufigsten Individuellen Gesundheitsleistungen, kurz IGeL, informiert: In dem gut vier Minuten langen Beitrag geht es um die Glaukom-Früherkennung mit Augeninnendruckmessung (Tonometrie) und Augenspiegelung (Ophthalmoskopie). Der Glaukom-Film bietet alle wesentlichen Informationen, damit sich Versicherte für oder gegen das IGeL-Angebot beim Augenarzt entscheiden können: Was ist ein Glaukom? Wie verläuft die Erkrankung? Wie wird ein Glaukom behandelt? Was soll mit der Früherkennung erreicht werden? Was weiß man über Nutzen und Schaden der Untersuchungen? Der Film hält sich streng an die Bewertung des Wissenschaftlerteams des IGeL-Monitors. Die Kombination der beiden Untersuchungen zur Früherkennung fällt demnach „tendenziell negativ“ aus – das heißt: ein Nutzen ist nicht direkt durch Studien belegt, Schäden sind aber möglich.

Die Glaukom-Früherkennung ist nicht nur eine der häufigsten, sondern auch eine der umstrittensten IGeL. So hat der Berufsverband der Augenärzte in der vergangenen Woche die Bewertung des IGeL-Monitors heftig kritisiert. Diese Kritik entzündete sich an einer methodischen Frage: Der Berufsverband erkennt in seiner Stellungnahme durchaus an, dass es keine Studie gibt, die den Bogen von der Früherkennung bis hin zur Sehverschlechterung schlägt. Er hält solche Studien jedoch nicht für notwendig. Schließlich sei bereits gezeigt worden, dass die Maßnahme frühe Glaukome erkennen könne, und dass eine Behandlung früher Glaukome zu günstigeren Krankheitsverläufen führen könne.

Doch nicht nur der IGeL-Monitor interpretiert die Studienlage anders: Auch die US-amerikanische Agency for Healthcare Research and Quality kam in einer aufwändigen Übersichtsarbeit zu dem Schluss, dass ein Nutzen nicht ausreichend belegt ist, weil umfassende Studien fehlen. Und auch der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der über die Kassenleistungen entscheidet, sieht bislang keine ausreichenden Nutzen-Belege, um die Untersuchungen in den Früherkennungs-Katalog aufnehmen zu können.

Der IGeL-Monitor möchte Versicherte keineswegs davon abhalten, das Angebot beim Augenarzt anzunehmen. Das Informationsportal möchte vielmehr erreichen, dass Versicherte Nutzen und Schaden der IGeL auf der Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Evidenz realistisch einschätzen und sich informiert entscheiden können. Dazu trägt der neue Glaukom-Film bei.

Der Film wird auf der Homepage des IGeL-Monitors sowie auf seinem Youtube-Kanal zur Verfügung gestellt. Zuvor hatte der IGeL-Monitor bereits einen Film über den Test auf das Prostata-spezifische Antigen zur Prostatakrebs-Früherkennung („PSA-Test“) veröffentlicht und gute Resonanz erzielt.

Hier kommen Sie zum Film über die Glaukom-Früherkennung http://www.igel-monitor.de/543.htm

Hintergrund:
Unter www.igel-monitor.de erhalten Versicherte evidenzbasierte Bewertungen zu sogenannten Selbstzahlerleistungen. Entwickelt wurde die nicht-kommerzielle Internetplattform vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS). Der MDS berät den GKV-Spitzenverband in allen medizinischen und pflegerischen Fragen, die diesem qua Gesetz zugewiesen sind. Er koordiniert und fördert die Durchführung der Aufgaben und die Zusammenarbeit der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) auf Landesebene in medizinischen und organisatorischen Fragen.



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